8. Mai 2016 – 13. März 2017

Künstler

Mit robusten Anpflanzungen von einheimischen Gräsern und Blumen und Kräutern, Meg Webster's Konkaver Raum für Bienen ist sowohl skulptural als auch ökologisch. Webster hebt die komplexen Wechselwirkungen organischer Systeme in dem Stück auf vielfältige Weise hervor, wie z. B. die Auswahl von Grün, das Bestäuber anzieht, und die Freilegung der Bodenschichten zur Betrachtung. Parkbesucher werden ermutigt, Wege zu nutzen, um durch das Werk zu gehen und es in der Runde zu erleben. Die Arbeit ist multisensorisch, eine Mischung aus botanischen Aromen, Insektensummen, taufeuchter Luft und farbenfroher Flora.

Seit den 1970er Jahren hat Webster sowohl Innen- als auch Außenarbeiten geschaffen, in denen er oft einzelne Elemente wie Moos, Zweige, Wasser, Salz, Kupfer und Erde zu eleganten Geometrien isoliert. Typischerweise schafft sie minimale Formen mit einer erhabenen Präsenz, aber dennoch bringt sie ein tiefes Verständnis von Umwelt- und organischen Prozessen in ihre Arbeit ein. Anders als einige ihrer Land-Art-Vorgänger der 1960er Jahre ist Erde für Webster mehr als nur ein Material. Vielmehr ist der Boden ein starker Bestandteil eines dynamischen und exquisiten Ökosystems, das unter anderem Nahrung für die Bewohner des Planeten liefert. Bei Socrates verwendet ihr Stück über 300 Kubikmeter fruchtbaren Bodens, der dann ausgeharkt und über den Park verteilt wird, um den dringenden Bedarf des Parks an nährstoffreicher Muttererde zu decken.