10. Mai – 2. August 2009 Eröffnung: 10. Mai 2009 (2 – 6 Uhr)

Künstler

Der Tempel des Dionysos ist eine Skulptur, die teils Frachtschiff, teils neoklassischer Tempel ist. Das Deck des Bootes dient gleichzeitig als Bühne; sein Kran dient als deus ex machina oder „Gott aus der Maschine“. Im antiken griechischen Theater wurde ein Kran verwendet, um Schauspieler, die Götter spielten, auf die Bühne zu senken, was als Mittel diente, um Konflikte im Drama schnell zu lösen.

Für die Eröffnung lädt der Künstler willige Zuschauer ein, auf einem Stuhl zu sitzen, der am Kran befestigt ist, der dann durch manipulierende Gewichte am anderen Ende angehoben wird.

Die Form des Bootsdecks beginnt mit dem formalen Halbkreis des Amphitheaters, das verlängert und an seinem Heck von einem weiteren Halbkreis begrenzt wird. Diese einfache Geometrie spiegelt die rein zweckmäßige „Maschinenästhetik“ von Frachtschiffen wider. Am Fuß des halbrunden Steuerhauses befindet sich ein Fries mit Kisten tragenden Hafenarbeitern. Die Kombination aus „Maschinenästhetik“ und neoklassizistischem Fries erinnert an Kunst und Architektur der 1930er Jahre, die bewusst den Arbeiter verherrlichten.

Dionysos ist der Gott des Theaters und für die dionysischen Feste wurden die ersten schriftlichen Theaterstücke aufgeführt. Dieser moderne Tempel des Dionysos dient nicht als Bühne für eine bestimmte Aufführung; Stattdessen vermittelt es dem Betrachter ein Erlebnis, das dem Betreten einer leeren Bühne gleicht. Man kann sich über vergangene Aufführungen wundern oder unter dem Blick einer unsichtbaren Menge ein erhöhtes Selbstbewusstsein erleben.

Die Finanzierung von Open-Space-Projekten wurde von der Carnegie Corporation of New York, dem Charina Endowment Fund, Mark di Suvero, der Thomas Smith Foundation und der Starry Night Fund of Tides Foundation bereitgestellt. Diese Ausstellung wird zum Teil aus öffentlichen Mitteln des Visual Arts Program des New York State Council on the Arts finanziert; das New Yorker Kulturministerium; und eine Auszeichnung der National Endowment for the Arts. Besonderer Dank gilt der Stadt New York, Bürgermeister Michael R. Bloomberg, Queens Borough President Helen M. Marshall, City Council Speaker Christine C. Quinn, Assemblywoman Catherine Nolan, City Commissioner Eric Gioia und dem Department of Parks & Recreation, Commissioner Adrian Benepe. Der Socrates Sculpture Park ist dankbar für die großzügigen Beiträge der Pflanzenspezialisten, Spacetime CC, und für die Hilfe und Unterstützung unserer Freiwilligen und Freunde.