Artworks

SaraS, 1989Niederdruck-Natriumleuchten und "Käfer"-Lichtgalerie: Argonlaser, Helium-Neon-Laser, Optik und Halterungen, Gel, Scrim, Nebel, reflektierende Farbe, Schnur, Schwarzlicht12' × 17' × 39'

SaraS wurde für die Socrates Museum Gallery für eine eintägige Besichtigung am 22. Oktober 1989 von 2 Uhr bis Sonnenuntergang entworfen. Meine Vision dieser „ortsspezifischen“ Arbeit war es, die Dynamik von Tageslicht und Laserlicht zu integrieren, um das Raumklima aktiv zu definieren und zu verändern.

Das Folgende ist die Erfahrung eines Betrachters der Installation: „Das Gebäude wird vom Nachmittagslicht betreten. Eine mit gelbem monochromem Licht beleuchtete Treppe beginnt das Farbsehen zu sättigen. Das Fehlen von Farbe erzeugt ein Nachbild mit komplementärem Blauton. Es wird eine „Konditionierung“ in den Innenraum hinein bewirkt. Der Betrachter steigt zur Tür im zweiten Stock auf und betritt einen Raum, der ein atmosphärisches blau-violettes Licht enthält. Von oben öffnet sich eine dynamische Perspektive. Über dem Volumen des Galerieraums schwebt und kreuzt eine 40 Fuß lange Laserstrahlkonstruktion. Seine intensive gelbgrüne Farbe wird vor dem Hintergrund der verstreuten violetten Luminanz verstärkt, da sich das Auge von der vorherigen Farborientierung anpasst. Am gegenüberliegenden Ende des Raums umrahmt eine Reihe benachbarter Fenster einen diffusen Blick auf Himmel, Stadt, Wasser und Landschaft. Das Glas der Fenster ist getönt, erscheint aber im Verhältnis zur Farbe im Raum „weiß“. Drei verschiedene rot-violette Sonnenmuster fallen von den Fenstern herab und wölben sich langsam über den Boden zur angrenzenden Wand. Die Strahlzusammensetzung der Laserskulptur hängt von dieser Bewegung ab. Aktive Linien-, Farb- und Formbereiche erscheinen entlang verschiedener Blickwinkel. Wenn sich die Sonne dem Horizont nähert, richtet sie sich direkt an den Fenstern aus und umrahmt drei parallele Rechtecke entlang der angrenzenden Wand. Hier beenden sie ihren Transit mit strahlend rosa Chrom und verblassen dann langsam.“

Besonderer Dank geht an Sarah, Trix und Curt und den klaren, violetten Sonnenuntergang, der auf eine Regenwoche folgte.

Vorführung

7. Mai 1989 – 11. März 1990 Skulpturenstadt