Artworks

Serác 2, 1989Edelstahl, Cortenstahl8' × 6' × 3'

Der Inhalt jeder bildenden Kunst ist vielfältig; obwohl einige aspekte in worte zu fassen wären, ist es doch ein trauriges stück, dessen inhalt es durchaus ist. Das Folgende soll daher nicht die Gesamtheit dieser Stücke ausdrücken, sondern vielmehr ein Ausgangspunkt für ihr Verständnis sein. Das wichtigste Merkmal dieser Arbeit ist die Gegenüberstellung von Elementen, die sich auf die natürliche Welt beziehen, und solchen, die sich auf die Welt der von Menschenhand geschaffenen Dinge beziehen. Dies spiegelt zwei gehegte Grundsätze des Künstlers in Bezug auf den Weg wider, auf dem wir uns in Richtung Zerstörung der Biosphäre befinden. Der erste ist, dass Mensch und Natur diesen Planeten als Mitglieder eines gesunden, stabilen Ökosystems teilen können. Die Form dieser Symbiose (ein Begriff, der mit dem der Dominanz unvereinbar ist) spiegelt zwangsläufig die Ambivalenzen und Verwirrungen der schlecht definierten Position der Menschheit zwischen natürlich und nicht natürlich wider. Der zweite Tenor ist, dass die Technologie eine entscheidende Rolle bei der Erreichung und Aufrechterhaltung einer gutartigen Mensch-Natur-Interaktion zu spielen hat. Die Technologie hat das derzeit erkannte Potenzial, die Natur katastrophal zu zerstören, aber das ist sie nicht von Natur aus: Sie gehorcht den Naturgesetzen. Selbst wenn man es möchte, kann die Technologie nicht eliminiert werden; es kann jedoch zum Vorteil gewendet werden. Das Überleben der Menschheit ist untrennbar mit ihrer Beziehung zur Natur verbunden, und eine Menge ernsthaftes Nachdenken und Handeln zum Thema dieser Beziehung ist unmittelbar erforderlich, wenn ein solches Überleben stattfinden soll. Es ist zu hoffen, dass diese Stücke als Feiern dieser Herausforderung in all ihrer Komplexität und inneren Widersprüchlichkeit und im Hinblick auf die Erreichbarkeit einer positiven Lösung als Denkmäler der Hoffnung angesehen werden.

Vorführung

28. April 1991 – 26. April 1992 Grass Roots Art Energy